PRESSE
     
 

WIENER ZEITUNG, 28.10.2008 --- Otto Katzameier singt den Lars mit der ihm eigenen Genauigkeit in der Artikulation, diszipliniert und genau in der Intonation.

DIE PRESSE, 27.10.2008 --- Die Sänger geben ihr Bestes, vor allem der hervorragende Otto Katzameier, der das immer wieder hochpathetisch aufgeplusterte Parlando des Lars imponierend meistert und trotz Erkältung die wohlklingendste Stimme des Abends hören lässt.

KLEINE ZEITUNG, 25.10.2008 --- Obwohl sich Otto Katzameier als erkältet entschuldigen ließ, bot er auch in Graz in der "Melancholia" von Georg Friedrich Haas eine fesselnde Leistung, die nahe an seine grandiose Rollengestaltung bei der Pariser Uraufführung im Juni herankam. Als Lars Hertervig steht der Bariton anderthalb Stunden lang ständig auf der Bühne, verfolgt von Wahnvorstellungen und feindseligen Mitmenschen. (...) Sein Außenseitertum, seine Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung, sein Leiden und seine Ängste vermittelt Katzameier mit größter Ausdruckskraft und Präzision im Meistern der hohen Hürden seines extrem anspruchsvollen Parts.

zu Salvatore Sciarrinos "Quaderno di Strada" mit dem Klangforum Wien bei den Salzburger Festspielen 2008

DIE PRESSE, 17.8.2008 --- Da turnte der feinsinnige Bariton Otto Katzameier im Salzburger Mozarteum olympiareif durch die Stimmregister, während die Holzbläser des Klangforum Wien grotesk dazu kicherten, alles tadellos organisiert von Simone Young am Pult: der pointierte Abschluss der ausdauernd bejubelten neunten, letzten Festspiel-Expedition in den „Kontinent Sciarrino".

DREHPUNKTKULTUR.AT, 17.8.2008 --- Gleichsam im Vorübergehen „auf-gelesene" Texte und Textfragmente geben dem Bariton - hier wieder einmal mehr der grandiose Otto Katzameier - Gelegenheit, sich als Stimmakrobat und Sprech-Sänger zu bewähren. Sciarrino verlangt größte Virtuosität in der Sprechtechnik und in der Musikalität: Singen, Hauchen, Sprechen alles quasi innerhalb einer Silbe und eines Tones oder Tonsprunges (gern über mehrere Register hinweg) - erfordern einen fulminanten Techniker.

zu Salvatore Sciarrinos Oper "Luci mie traditrici", Salzburger Festspiele 2008

SALZBURGER NACHRICHTEN, 4.8.2008 --- Wunderbar ist die Reinheit der Intonation der famosen Sänger: (...) der leichte, kernige und doch biegsame Ausdruck des exzellenten Baritons Otto Katzameier (...).

DIE PRESSE, 4.8.2008 --- In „Luci mie traditrici" bilden die Stimmen und damit die Protagonisten nicht ein bloß notwendig den Text vermittelndes Beiwerk zur orchestralen Hauptsache, sondern stehen unangefochten im Zentrum. (...) Anna Radziejewska (Sopran) und Otto Katzameier (Bariton) als herzogliches Paar mit dem sprechenden Namen Malaspina (...) decken die in doppeltem Sinne nackten, schwierigen Seelenregungen mit großer Intensität auf.

DREHPUNKTKULTUR.AT, 4.8.2008 --- Anna Radziejewska (Mezzosopran) und der Bassbariton Otto Katzameier (...): Sie alle entledigen sich bravourös der Mini-Melismen, haben Sciarrinos mikro-strukturierten Sprachgesang verinnerlicht. So ist die ultra-leise Oper so nebenbei auch ein großer Gesangs-Abend geworden.

FR-ONLINE.DE, 4.8.2008 --- Anna Radziejewska ist in der weiblichen, Otto Katzameier in der männlichen Hauptrolle zu erleben, beide entwickeln in ihren Aktionen und Artikulationen ein hohes Maß an unaufgelöster, unlösbarer Anspannung, das die Inszenierung trägt.

zur Uraufführung von Georg Friedrich Haas' Oper „Melancholia" in Paris

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG , 11.6.2008 --- Im Zentrum befindet sich die Hauptfigur Lars. Die Rolle verkörperte Otto Katzameier sowohl in der Bühnenpräsenz als auch in der Gestaltung der ausschweifend langen, expressiven Ariosopartien mit phänomenaler Konzentration.

LES ECHOS, 13.6.2008 --- Letzterer wird verkörpert durch Otto Katzameier mit seiner weiten Bassbariton-Stimme, mit bissigem Timbre, einer messerscharfen Diktion und mit einer eleganten und geschmeidigen Silhouette - ein meisterhafter Schauspieler und ein hervorragender Musiker. Ohne die Meriten seiner Partner in irgendeiner Weise mindern zu wollen: Diese Inszenierung verdankt ihm sehr viel.

KLEINE ZEITUNG, 10.6.2008 --- Hohes Niveau: Ausdrucksstark und wortdeutlich trägt Otto Katzameier als Lars den Abend.

zu Moritz Eggerts Oper „Freax", Beethovenfestspiele Bonn 2007

FRANKFURTER RUNDSCHAU --- (...) aber das wirklich große sängerische Ereignis ist Otto Katzameier als Hermaphrodit Dominique, abwechselnd Bariton und Countertenor und in beiden Fächern von großer Eindringlichkeit.

zur Nominierung zum Sänger des Jahres 2006 (Opernwelt/FAZ)

OPERNWELT : DAS JAHRBUCH 2006 --- Ganze fünf Sänger braucht diese Oper. Zwei tragen die Hauptlast: das unglückliche Paar. Sciarrino verlangt ihnen mit einer Stimmführung, die eine Art gesteigerter Sprechgesang ist, geradezu Akrobatisches ab. Irrwitzige schnelle Tonwiederholungen, rasende Tempi, extreme Pianissimi, kaum erfüllbare Forderungen. Anna Radziejewska als Hofdame Izumi und Otto Katzameier als Prinz leisten das Unmögliche. Beim „Duett" gegen Ende singen sie Kantilenen von überirdischem Glanz.

OPERNWELT --- Otto Katzameiers Macbeth beeindruckte ebenso durch Präsenz wie durch markantes Sing-Deklamieren.

NEUE ZÜRCHER ZEITUNG - zu „Blaubart" (J. Offenbach), Bregenzer Festspiele 2006 --- Eigentlicher Star des Abends ist Otto Katzameier. In der Rolle des Grafen Oscar, der als aalglatter Politiker die Fäden in den Händen hält, liefert der vielseitige Bariton eine sängerische wie darstellerische Meisterleistung.